Das
zweite Paar Schuh .
Für Malteser ist das Auto wie ein Paar zweiter Schuhe. Alles was mehr als 100 m weit weg ist, wird mit dem Auto zurückgelegt.
Daher sind die Straßen auch immer
mit Autos zugeparkt. Wer einen Parkplatz sucht, kann allerdings sicher
sein einen zu finden. Man muss nur kreisen. Die Malteser sind keine
Dauerparker, sie fahren schnell zum nächsten Ziel. In welcher Richtung
sie parken spielt für sie keine Rolle.
Das
vierspurige Fahren auf einer
einspurigen Straße wird bald der Vergangenheit angehören. Malta
unternimmt zur Zeit sehr viel, um Recht und Ordnung zu schaffen.
Straßenverkehrsregeln gibt es schon, doch man nimmt sie mit
Maltesischer Gelassenheit zur Kenntnis. Es wird gefahren wie es eben
möglich ist, aber jeder nimmt Rücksicht auf den anderen. Man muss sich
nur langsam in eine Kreuzung oder Kreisverkehr reintasten und schon
hält einer an.
Warum er immer in der Mitte der Strasse fahre,
beantwortete ein
Malteser: „Damit mir die Engländer und die Deutschen nicht in die Quere
kommen.
Die Einen sind es gewohnt links zu
fahren, die Anderen gewohnt rechts zu fahren., also ist die Mitte der
sicherste Streckenabschnitt.“ Eine gewisse Logik ist dieser Antwort
nicht zu entbehren.
Trotzdem gilt auf Malta der Linksverkehr.
Öffentlicher
Nahverkehr...
Für
viele die zum erstenmal auf Malta sind, ist die Fahrt
mit dem Bus eine Begegnung der besonderen Art. 
Vehikel dieser Art sieht man
zuhause oft nur noch als historisches Relikt einer glorreichen
Vergangenheit in
Automuseen.
Auf Malta versehen die Busse aus der Kolonialzeit Maltas noch
heute
ihren Dienst.
Was für viele Touristen
ein beliebtes Fotomotiv darstellt, ist für viele Malteser ein Dorn im
Auge. Wer
täglich auf den Bus angewiesen ist, erfreut sich nicht so wie Urlauber,
an den
teilweise abenteuerlichen Fahrten in Bussen, die oft das doppelte Alter
ihrer
Fahrer haben.
Der öffentliche Nahverkehr auf Malta unterscheidet sich von denen
anderer
Europäischer Länder. Hier ist der Bus Eigentum des Busfahrers, die in
einer
Gemeinschaft zusammen geschlossen sind. Alle Einnahmen gehen an die
Gemeinschaft und werden dann untereinander aufgeteilt. Für die Wartung
und
Sicherheit der Busse ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Daher sind
die
Fahrentgelte billig. Ein Ticket kostet auf den normalen Routen 54 Cent
und auf
den Expressrouten 1,16 Euro. Mittlerweile werden immer mehr neue
Niederflur-
Busse angeschafft, dennoch bleiben viele Urlauber an den Haltestellen
stehen und
warten auf einen der alten Busse.
Wer mitfahren will, muss
unbedingt ein Haltezeichen geben. Ohne ein deutliches Stoppsignal hält
kaum ein
maltesischer Busfahrer an.
Mit dem Leihwagen unterwegs.
Malta's
Linksverkehr bedeutet für Rechtsfahrer eine Umgewöhnung.
Doch daran gewöhnt man sich schneller
als man glaubt. Es ist alles nur eine Gewöhnungsfrage und man sollte
aufpassen, dass man auf die Breite des Autos auf der linken Seite
achtet und nicht falsch abbiegt.
Gas-, Brems-, und Kupplungspedal sind nicht anders angeordnet als bei Rechtslenkern. Gewöhnungsbedürftig ist das Schalten mit der linken Hand und oft ist der Blinker auf der anderen Seite.
Natürlich ist aller Anfang schwer, aber nach etwa zwei Tagen hat man es drauf und fängt an sich so sehr daran zu gewöhnen, dass man gar nicht mehr anders fahren will. Also Vorsicht, wenn man wieder zurück daheim ist.
Am häufigsten fragt man sich: „warum hupen die mich alle an?“ Doch das ist völlig normal. Die Hupe wird hier für alles benutzt: um zu grüßen, zu warnen, um jemanden aus der Kreuzung zu lassen usw. Wundern Sie sich nicht, wenn auf Malta Hupkonzerte aus allen Ecken ertönen.
Für die Anmietung eines Mietwagens sollten Sie auf diese Regeln achten: Wichtig, viele Autovermieter verlangen einen Aufschlag, wenn Sie hören, dass Sie aus einem Land mit Rechtsverkehr kommen!
Es reicht Ihr nationale Führerschein und der Fahrer muss über 21 Jahre alt sein und zahlen bis zum Alter von 24 Jahren einen Versicherungs- aufschlag. Es gilt die Anschnallpflicht und die 0 Promillegrenze, die allerdings von Einheimischen nicht eingehalten wird. Es finden keine Alkoholkontrollen statt. Wer aber unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht, findet sich schnell hinter verschlossenen Türen wieder.
Bei
einem Unfall ohne Personenschaden sind die lokalen Wardens für die
Unfallaufnahme zuständig. Sie sind zu rufen, da eine
Einigung
zwischen den Unfallbeteiligten auf keinen Fall gilt und verlassen Sie
niemals eine Unfallstelle ohne auf die Wardens zu warten.
Es ist schließlich ratsam eine Vollkkaskoversicherung abzuschließen. Parken sie nie im Parkverbot, dass kann teuer werden und abschleppen gehört zum Alltag. Achten Sie besonders auf die gelben Linien am Strassenrand. Sie dürfen mit keinem Millimeter des Autos in Berührung kommen.
Beachten Sie, dass die meisten Tankstellen keine Selbstbedienung haben, ab 18.oo Uhr und am Wochenende geschlossen sind.
Das war ein kleiner Vorgeschmack aus unserem GO²Malta Lifstyle Magazin. Gerne könnt auch ihr uns eure eigenen Geschichte schicken. Schickt einfach eure Aufzeichungen per Email bigfiles@go2-malta.de.















