Ein FORE an die Golfer...
Auf Malta gibt es sogar einen
Golfplatz. Und NEIN, es ist nicht der auf diesem
Bild. Er befindet sich in Marsa, direkt neben dem Marsa Sport Club.
Der Royal
Malta Golf Club wurde 1888 von dem Britischen Berufssoldaten, Leutnant
General
Sir Henry D'Oyley Torrens gegründet. Sir Henry hatte bereits Clubs in
Irland und
Südafrika geschaffen. Der Königliche Golfplatz Malta ist bis in die
heutige
Zeit unverkennbar britisch geblieben und Briten stellen immer noch
einen
Großteil der Mitglieder.
Es geht eher traditionel konservativ zu. Zu
lautes
Lachen veranlasst das ein oder ander Mitglied schon einmal zu einem
Verweiss
auf die Etikette. Man nimmt es hier sehr genau, von der
Kleidung bis zum Verhalten auf dem Platz.
Mit 5017 m ist der Platz relativ kurz und ebenerdig.
Long hitter sollten
den Driver beruhigt zu Hause lassen. Sie schlagen sonst auf der Driving
Range
über die dahinterliegende Strasse hinaus.
Es wundert sehr, aber es gibt nur wenige Bunker, dafür zahlreiche
Jungpflanzen und viele Wasserhindernisse. Sehr untypisch für Malta ist,
denn Wasser
ist kostbar.
Die
Spielbahnen nehmen nicht immer den direkten Weg zum Grün, es kreuzen
sich einige Bahnen. Aufpassen muss man besonders an den Löchern 15 und
16
sowie 12 und 13, den diese überkreuzen sich. Dafür gibt es
selbstverständlich
eine Platzregeln.
Auszug aus den
Platzregeln: Give Way
- When playing the 2nd hole to players on the 13th
green.
- When playing the 8th hole to players on the 9th tee.
- When
playing the 10th hole to players on the 8th tee.
- When playing the 12th
hole to players on the 13th tee.
- When playing the 15th hole to players from
the 16th tee.
- When playing the 16th hole to players on the 17th tee.
Zum
Royal Golf Club Malta gehöhrt auch eine Golfschule. Sie bietet ein
umfangreiches Kurs- angebot für Anfänger, Fortge- schrittene und
Single- Hdc- Spieler an.
Die Golfschule wird übrigens von dem Deutschen Henning Schulze- Doering
geleitet.
Der Royal Golf Club Malta kommt nicht
bei allen Kritikern gut weg.
So
urteilt ein amerikanischer Golfspieler: „Der Kurs ist flach,
nichtssagend und kaum
größer als das man nicht mit einem Pitch und Putter eine Runde spielen
könnte. Wenn
man mit dem Driver mehr als 200 Yards schlägt muss man auf ihn
verzichten. Der Platz
selber befindet sich in angemessenem Zustand, aber die Grüns
sind schlecht gewartet und
EUR 65 Greenfee nicht gerechtfertigt.“ (2008)
Wenn man Amerikanische
Plätze gewohnt ist, fällt es einem sicherlich schwer auf Malta Golf zu
spielen.
Aber gerade bei den heißen Sommertemperaturen wünscht man sich einen
flachen
Kurs. Das der Platz nichtssagend ist, stimmt schlechthin nicht.
Unsere eigene Runde wurde nur durch den „Hinweis“ des
Marshal getrübt, dass es gegen die Regeln verstößt den Putter seines
Mitspielers zu benutzen! So hörte unsere Runde dank aufmerksamer,
traditionsbewußter Club- mitglieder an
Green 10 auf.


Der
Golfclub bietet ein Restaurant mit guter Auswahl an Speisen.
Auch
für den Hunger zwischendurch sind Häppchen zu bekommen. An der
kleine Bartheke können Getränke bestellt werden, die man im Clubhaus
oder auf der Terrasse, die
durch Netzte gegen Golfbälle gesichert ist, genießen.
Wer es wagt, bei der Sommerhitze zu
Spielen kann sich nach der Runde im Marsa Sport Club am großen
Swimmingppool
abkühlen und ausruhen. Nichtgolfer, können solange das
umfangreiche Angebot des
Marsa Sport Clubs (gegen Gebühr)
-Squash, Tennis, Cricket, Fitness Studio, Billiard, Swimmingpool-
nutzen.
Schickt einfach eure Aufzeichungen.










