Die
typisch maltesische Küche zu hause...
Wer seinen Urlaub auf Malta
verbringt, sollte
unbedingt einmal die maltesische Küche ausprobieren. Sie wurde in den
letzten
15 Jahren salonfähig gemacht und ist heute eine der besten des
Mittelmeers. So
wie überall im Mittelmeer gibt es reichlich frischen Fisch, Gemüse,
Zitronen,
Oliven, Knoblauch und die auf der Insel reichlich wachsenden Kapern.
Auch
wenn an vielen Restaurants „maltesische
Küche“ steht, ist es nicht einfach ein Restaurant mit wirklich
maltesischer
Küche zu finden. Typisch maltesisch gekocht wird von den Maltesern zu
Hause.
Die typische Hausmannskost Maltas besteht aus Gemüsesuppen, Eintopf, im Ofen gebackenes ungesäuertes Brot, Kartoffeln und Ziegenkäse. Umbedingt zu empfehlen ist Ziegenkäse von Gozo. Er schmeckt einfach unbeschreiblich. Als Dessert wird Süsses gereicht. Hier macht sich der osmanische Einfluss mit viel Honig bemerkbar. Größter Lieferant für frischen Honig ist übrigens die kleine Nachbarinsel Gozo. Honigliebhaber sollten unbedingt ein Glas Honigs aus der natürlichen Bienenaufzucht Gozo's kaufen.
Der Einfluss der britischen Besatzer macht
sich zum Teil noch bis heute in der Gastronomie bemerkbar. Daher bietet
man
Touristen eher internationale Gerichte an. Dabei braucht sich die
heutige
maltesische Küche wirklich nicht mehr zu verstecken. Die Rezepte und
Zubereitungsarten wurden seit Generationen überliefert und sind der
geografischen Lage Maltas entsprechend leicht Mediterran. Zu den
traditionellen
Gerichten gehören Kaninchen in den verschiedensten Variationen
zubereitet,
Bragioli, Stuffat und Lampuki, der maltesische Fisch. Als Vorspeise
eine maltesische
Suppe, die Aljotta. Als Dessert gibt es dann immer etwas sehr Süsses.
Es muss nicht immer Pizza sein...
Wer
seinen Urlaub genießen will ist immer auf
der Suche nach einem guten Restaurant. Mittlerweile gibt es auf Malta
Restaurants für alle Geschmacksrichtungen. Besondern Asiatische Küche
ist stark
verbreitet. Daneben trifft man natürlich auf die bekannt leichte
mediterrane
Küche.
In letzter Zeit findet man wieder häufiger
typisch maltesisches Essen. So haben einige Restaurants mit
maltesischen
Spezialitäten einen immer größeren Zulauf.
Neben ausgezeichneten Fischrestaurants gibt es auch immer mehr Feinschmeckerrestaurants der gehobenen Gourmetkategorie. Die Speisekarten sind zumeist in Englisch verfasst und serviert wird fast rund um die Uhr. Hauptzeiten sind aber ähnlich wie in Deutschland zwischen 12 und 14 Uhr, Abendessen zwischen 19 und 22 Uhr.
Auf
Malta lohnt sich aber auch der Besuch in
einem kleinen, einfachen Restaurant. Hier trifft man oft auf zivile
Preise auf
eine ausnehmend gute Küche. Mancherorts verspürt man noch den
britischen
Einfluss auf die Küche Malta’s, besonders beim Frühstück. Urlauber
vertrauen da
oft lieber einem international erfahrenen Koch.
Das Beste Brot der Welt, sagt man...

Da das original maltesische Brot keinerlei
Konservierungsstoffe enthält wird es mehrmals täglich frisch gebacken.
Beim Kauf
ist es immer frisch und warm.
Maltesisches Brot kennzeichnet sich durch einen sehr luftig lockeren Innenteil, der von einem knusprigen Mantel umgeben ist, aus. Ein maltesisches Brot kostet darüber hinaus nur 57 Cent.
Das Brot eignet sich bestens um es mit einer Paste aus Öl, Tomaten, Tunfisch und Kapern zu bestreichen. Das „Hobz biz-Zejt“ schmeckt immer nach mehr und ist trotzdem sehr leicht bekömmlich.
Eine Ftira ist der zweite Snack für zwischendurch. Das aus ungesäuertem Tteig flach ausgrollte Brot hat einen herben, neutralen Geschmack und eignet sich daher besonders für einen Belag aus Tomaten, Sardellen, Eiern und Karpern.
So
lehnt euch freudig über das beliebte Buch "Der Kaplan von Malta" und
zur Musik von
Maltesischen
Musikern mit
einem herrlichen Glas maltesischen Weines zurück und träumt von der
guten Zeit, die ihr auf der Insel
haben könnt.








